Nothilfe weltweit

In einer Welt, die zunehmend von Krisen und Katastrophen betroffen ist, wird die Nothilfe für Menschen, deren Lebensgrundlagen bedroht sind immer wichtiger. Wir setzen uns weltweit für Menschen in Not ein und bieten mithilfe unserer Projektpartner:innen vor Ort Unterstützung an, die nicht nur vorübergehend ist, sondern eine Brücke zu einer nachhaltigen Zukunft bildet. Erfahren Sie hier mehr zu aktuellen Nothilfe-Projekten.

Bodo Razafiniaina aus Madagaskar konnte sich mithilfe des Projekt Vahatra eine eigene Existenz aufbauen und ist nun wirtschaftlich unabhängig.
© Klaus Mellenthin/ Misereor

Hilfe, dort wo sie am dringendsten benötigt wird

  • Eine Mutter trägt ihr kleines Kind auf dem Arm auf den Philippinen
    Auf Catanduanes im Osten der Philippinen erhalten Kinder mit Behinderungen und ihre Familien Hilfe in Form von Therapien, Medikamenten- und Lebensmittelpaketen und psychologischer Betreuung. Auch Kiran und seine Eltern nutzen das Angebot. © Kindernothilfe

Die Hilfsmaßnahmen weltweit

Ihre Spenden für Nothilfe weltweit werden in einer Vielzahl von Projekten unterschiedlicher Art eingesetzt. Dabei handelt es sich zum einen um Hilfsmaßnahmen die in akuten Krisen umgesetzt werden und zum anderen um Hilfe, die langfristig und nachhaltig wirkt. Allein in 2022 sind etwa 6,5 Mio. Euro für Projekte weltweit eingegangen. Dabei wird darauf geachtet mit der Hilfe vorhandene Strukturen der Selbsthilfe zu fördern und auszubauen, anstatt lokale Akteur:innen zu ersetzen. Eine Auswahl an Maßnahmen, die unsere Mitglieder in enger Zusammenarbeit mit lokalen Projektpartner:innen umsetzen, stellen wir Ihnen hier vor.

    • Brot für die Welt unterstützt über 680 Projekt weltweit, darunter viele mit dem Schwerpunkt Ernährungssicherheit. In Malawi lernen Schüler:innen in Permakultur-Clubs nachhaltige Anbaumethoden und Schutzmaßnahmen vor Dürreperioden. In Armenien werden junge Menschen zu Friedensbotschafter:innen fortgebildet und unterstützen so wichtige Demokratieprozesse. Ein Projekt in Ecuador fördert Frauen, die ihre Landwirtschaft ökologisch ausrichten und somit wirtschaftlich unabhängig werden.
    • CBM setzt sich weltweit für Menschen mit Behinderung ein. In den von der CBM unterstützen medizinischen Einrichtungen werden unter anderem Patient:innen mit Augenkrankheiten behandelt. Allein 2021 konnte die CBM dank der Spenden etwa 285.667 Graue-Star-OPs durchführen. Ihr Ziel ist es den Menschen wieder ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu stärken.
    • Die DAHW ist in über 20 Ländern aktiv, darunter auch Afghanistan. Dort hat sich nach der Machtübernahme der Taliban, die medizinische Versorgung insbesondere von Frauen und Mädchen dramatisch verschlechtert. Die DAHW versorgt weiterhin die Menschen im ländlichen Raum medizinisch und unterstützt besonders bedürftige Familien mit Lebensmittelpaketen.
    • In Pakistan unterstützt die Kindernothilfe mithilfe von Projektpartner:innen Familien sich an die Folgen der Klimakrise anzupassen und so zukünftige Ernten zu sichern. Gefördert werden auch Berufsausbildungen und von Kindern selbst organisierte Klimaclubs. In den Philippinen werden Therapieangebote für Kinder mit Behinderungen weiter ausgebaut und Aufklärungskurse für Eltern angeboten.
    • Für medico international steht die kritische Nothilfe im Zentrum der Hilfe. Laut medico wird geholfen, um Hilfe überflüssig zu machen. Zu den Projektländern zählen unter anderem Indonesien, Chile und Palästina. Im letzteren bieten medico-Partner:innen Patient:innen Rechtsbeistand, die nur schwer Zugang zu angemessener Gesundheitsversorgung erhalten. In Chile unterstützt die Organisationen politische Bewegungen, die zur Demokratieförderung beitragen.
    • Misereor setzt sich in zahlreichen Projekten unter anderem für die Armutsbekämpfung ein. In Guatemala werden Teile der indigenen Bevölkerung, die besonders von sozialer Ungleichheit betroffen sind, von lokalen Projektmitarbeitenden zu Gesundheitsberater:innen ausgebildet. Dazu gehört auch der Austausch auf der jeweils lokalen Sprache. Die medizinische Versorgung kann somit auch in schwer zugänglichen Gemeinden geleistet werden. In Mali setzt sich Misereor mit lokalen Partnern gegen Genitalverstümmelung ein und unterstützt Projekte die Gemeinden über die Folgen informieren.
    • Die Unterstützung und Schutz von Kindern steht bei Plan International im Fokus der Hilfsarbeit. Besonders bei kriegerischen Konflikten oder nach schweren Katastrophen sind insbesondere Kinder und Jugendliche stark schutzbedürftig. In der Ukraine bekommen Kinder und Jugendliche in dem Projekt „Laughter and Play“ die Möglichkeit ihre Kriegstraumata zu verarbeiten und somit ihr psychosoziales Wohlbefinden zu stärken. Auf den Salomonen verfolgt Plan das übergreifende Ziel Städte sicherer und integrativer zu gestalten – insbesondere für heranwachsende Mädchen und junge Frauen.
    • Auch terre des hommes Fokus liegt im Schutz von Kinderrechten. In 45 Ländern hilft die Organisation mit Projektpartnern Kindern und Jugendlichen in Not. In der Türkei versorgt terre des hommes geflüchtete Familien und setzt Kindesschutz-Trainer:innen ein, die Kinder vor Gewalt und Übergriffen schützen sollen. In Thailand fördert terre des hommes den Menschenrechtsschutz der indigenen und staatenlosen Bevölkerung und betreibt politische Kampagnen.
    • Ein Leben ohne Hunger ist das Ziel der Welthungerhilfe. In weltweit über 30 Ländern arbeitet die Organisation mithilfe von Projektpartner:innen darin Ernährung zu sichern und Perspektiven, insbesondere von Kleinbäuer:innen, zu schaffen. Dazu gehört auch die Förderung von Kleinunternehmen und Kooperativen sowie Weiterbildungen im Bereich Ernährungssicherung und nachhaltigen Anbau.
    • Die zunehmenden verheerenden Folgen der Klimakrise betreffen auch die Projekte unseres assoziiertes Mitglieds Oxfam. Zuletzt hat das Bündnis größere Mittel für die Hilfe der Betroffenen der Flut in Südasien zur Verfügung gestellt. Damit konnten dringende Nothilfemaßnahmen umgesetzt und langfristige Hilfen, darunter Wiederaufbaumaßnahmen, organisiert werden.
    • Die Hauptstandorte der German Doctors sind die Philippinen, Kenia und Bangladesch. Aber auch im Mittelmeerraum unterstützt das medizinische Personal, unter anderem bei der Versorgung und Bergung von Geflüchteten, die bei ihrer gefährlichen Flucht in Seenot geraten sind. Die Hilfe der Ehrenamtlichen ist vor allen Dingen dort lebensnotwendig, wo der Zugang zu medizinischer Hilfe kaum vorhanden oder stark eingeschränkt ist.

So können Sie helfen

Unterstützen Sie mit Ihrer Spende die Hilfsprojekte unserer Mitglieder und ihrer Partner weltweit. Jeder Beitrag hilft.

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2024-01-09T10:57:45+01:00