Nach Wirbelsturm Idai: Hilfe in Mosambik, Malawi und Simbabwe

Zerstörung in Mosambik durch Wirbelsturm Idai © Comissão Nacional da Justiça e Paz/ Misereor

Auch eine Woche nach den schweren Überschwemmungen, die durch den Zyklon Idai verursacht wurden, ist das Ausmaß der Katastrophe in Mosambik, Malawi und Simbabwe noch nicht vollständig absehbar. Anhaltender Starkregen verschlechtert die Situation weiterhin, noch immer harren tausende Menschen auf Bäumen, Dächern und Hügeln aus und warten auf Rettung. Viele Straßen und Brücken sind zerstört, Hilfe kommt daher oft nur langsam und spärlich bei den Betroffenen an. Besonders drastisch ist die Lage in Zentralmosambik. Die Großstadt Beira wurde fast vollständig zerstört, die Strom- und Trinkwasserversorgung ist zusammengebrochen. Dadurch steigt auch die Gefahr, dass sich Krankheiten rasant ausbreiten.

Mosambik hat mittlerweile den Notstand ausgerufen. Allein dort haben die Überschwemmungen mindestens 200 Menschenleben gekostet, Hunderttausende sind obdachlos. Aufgrund der erneut starken Regenfälle drohen zudem weitere Überschwemmungen, ein Ende der Katastrophe ist aktuell nicht in Sicht.

Die Bündnis-Mitglieder stehen in engen Kontakt mit ihren Partnern vor Ort. Der Bedarf für Unterstützung ist groß.

Die Bündnis-Mitglieder haben Mittel für die Nothilfe zur Verfügung gestellt und starten Soforthilfemaßnahmen, wie den Aufbau von Notunterkünften und die Verteilung von lebensnotwendigen Hilfsgütern.

Mosambik

Bevölkerung: 25,95 Mio Einwohner (2016)
Fläche: 801.590 Tsd. km²

WeltRisikoIndex 2018

Icon Mensch rosaRisiko: 9,52 % (hoch)

Icon Blitz hellroseExposition: 13,37 % (mittel)

Icon Kreuz magentaVulnerabilität: 71,19 % (sehr hoch)

Malawi

Bevölkerung: 18,56 Mio Einwohner (2016)
Fläche: 118.484 Tsd. km²

WeltRisikoIndex 2018

Icon Mensch rosaRisiko: 8,02 % (hoch)

Icon Blitz hellroseExposition: 11,92 % (mittel)

Icon Kreuz magentaVulnerabilität: 67,27 % (sehr hoch)

Simbabwe

Bevölkerung: 14,54 Mio Einwohner (2016)
Fläche: 390.757 Tsd. km²

WeltRisikoIndex 2018

Icon Mensch rosaRisiko: 8,02 % (hoch)

Icon Blitz rosaExposition: 16,14 % (hoch)

Icon Kreuz magentaVulnerabilität: 63,36 % (sehr hoch)

Ihre Spende hilft

IBAN: DE29 100 20 5000 100 20 5000 | Bank für Sozialwirtschaft

Aktuelle Meldungen

Welthungerhilfe Mitarbeiter verteilen Hilfsgüter nach den Überschwemmungen in Malawi. © Welthungerhilfe
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Schüler in Naibala, Kenia, folgen an neuen Tischen für ihre Klassenräumen aufmerksam dem Unterricht. © Brandstätter/ Welthungerhilfe

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Alle im Bündnis vertretenen Organisationen und das Bündnis selbst tragen das DZI Spenden-Siegel, das eine transparente und effiziente Verwendung der Spendengelder garantiert. Unterstützen Sie unsere Arbeit. Jeder Beitrag hilft.

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1 day ago
Eine Woche nach den schweren Überschwemmungen, die durch den Wirbelsturm #Idai verursacht wurden, kämpfen Menschen in #Mosambik, #Malawi und #Simbabwe weiter ums Überleben. Es fehlen Nahrung und sauberes Trinkwasser. Der Bedarf an Hilfe ist noch immer groß.
1 day ago
Sauberes Wasser ist für viele Menschen nicht selbstverständlich. Unsere Mitglieder setzen sich deshalb weltweit mit ihren Partnern dafür ein, dass sich mehr Menschen mit sauberen Wasser versorgen können. #WasseristMenschenrecht #WeltWassertag https://t.co/tt4EzX7Ccd
3 days ago
Nach Wirbelsturm #Idai läuft in #Mosambik, #Malawi und #Simbabwe die Nothilfe für die Betroffenen an: https://t.co/y2JApgwCzY
5 days ago
In einigen Regionen in El Salvador leben 4 von 5 Menschen in Armut. Unser Bündnis-Mitglied @Misereor unterstützt zwei Partnerorganisationen vor Ort. Das Ziel: Jungen Menschen und damit dem Land eine Zukunftsperspektive zu geben. https://t.co/6Kse0Nwmub
8 days ago
"Ohne eine Beendigung der Kämpfe und eine stabile Sicherheitslage ist an den Wiederaufbau Syriens nicht zu denken." https://t.co/HASzlyGANS https://t.co/eZTGbcs6fQ

WeltRisikoBericht 2018

Cover WeltRisikoBericht 2018

Der WeltRisikoBericht 2018 ist online – dieses Jahr mit dem Fokus Kinderschutz und Kinderrechte. Der Bericht wird gemeinsam vom Bündnis Entwicklung Hilft und dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht, herausgegeben. Der WeltRisikoBericht enthält den WeltRisikoIndex, der für 172 Länder Welt das Katastrophenrisiko angibt.

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Spendenaufruf in der ARD

Bei großen Katastrophen und Krisen vereinbart Bündnis Entwicklung Hilft Medienkooperationen für gemeinsame Spendenaufrufe. Zurzeit unterstützt die ARD die Spendenaufrufe für die Hilfe nach den Tsunamis in Indonesien und die Hilfe im Zuge der Hungerkatastrophen in Afrika und im Jemen.

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