Hilfe für Rohingya

Mehrere Menschen laufen über einen schlammigen Boden in einer Reihe und tragen Gepäck
Auf der Flucht vor Gewalt in Myanmar überqueren Rohingya die Grenze nach Bangladesch im November 2017. © D. Pilar/ Welthungerhilfe
Eine Frau steht an einer Wasserstelle und hält ein Tuch in der Hand. Im Hintergrund sieht man eine Siedlung aus Hütten.
Eine Frau wäscht ihre Wäsche an einer Wasserstelle im Kutupalong Aufnahme-Camp. © D. Rosenthal/ Welthungerhilfe
Geflüchtete Rohingya im Gespräch mit lokalen Behörden © CDD/ CBM
Eine Frau in einem weißen Kittel misst Blutdruck bei einer Frau
Basisgesundheitsteams von medico-Partner Gonoshasthaya Kendra (GK) versorgen geflüchtete Rohingya in Bangladesch. © GK / medico international
Mehrere Menschen laufen mit Tüten bepackt über eine Wiese.
Die Jungen haben Hilfsgüter erhalten und tragen sie zurück ins Camp. © CDD / CBM
Provisorische Unterkünfte an einem Hang, im Vordergrund spielende Kinder auf überschwemmten Weg
Überall in der hügeligen Region sind einfache Zeltunterkünfte errichtet worden in denen Menschen Schutz suchen. © CDD/CBM

Hunderttausende Rohingya sind seit Ende August 2017 vor der Gewalt in Myanmar nach Bangladesch geflohen. Sie verharren in überfüllten Camps. Die humanitäre Lage ist dramatisch. Die Menschen leben in einfachsten Unterkünften aus Bambus und Planen. Sie leiden an Hunger und es fehlt an sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Nun naht die nächste Regenzeit. Es drohen Erddrutsche und Überschwemmungen. Soforthilfe und Vorsorge sind dringend erforderlich.

Die Bündnis-Mitglieder sind in der Region in Bangladesch aktiv und setzen in den Aufnahmecamps  Soforthilfe-Maßnahmen für Rohingya um. Sie verteilen Nahrung, sauberes Trinkwasser und Essgeschirr, stellen Latrinen bereit und unterstützen den Bau von Brunnen. In neu eingerrichten Kliniken erhalten Rohingya eine medizinische Grundversorgung. 

Länderprofil Bangladesch

Bevölkerung: 162,95 Mio Einwohner (2016)
Fläche: 147,6 Tsd. km²

Human Development Index 2015: 0,579 (mittel)
Welthungerindex 2017: 26,5 (ernst)

WeltRisikoIndex (Analyse 2017)

Risiko: 19,57 % (sehr hoch)

Exposition: 31,70 % (sehr hoch)

Vulnerabilität: 61,72 % (hoch)

 

Länderprofil Myanmar

Bevölkerung: 52,89 Mio. Einwohner (2016)
Fläche: 676,6 Tsd. km²

Human Development Index 2015: 0,556 (mittel)
Welthungerindex 2017: 22,6 (ernst)

WeltRisikoIndex (Analyse 2017)

Risiko: 9,06 % (hoch)

Exposition: 14,87 % (hoch)

Vulnerabilität: 60,95 % (hoch)

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Migranten auf dem Mittelmeer. Foto: Laurin Schmid / SOS Mediterranee / dpa
In Aden im Jemen erhalten Menschen, die vor dem Krieg geflohen sind, regelmäßig Nahrungsmittelpakete. © DAHW

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Schüler in Naibala, Kenia, folgen an neuen Tischen für ihre Klassenräumen aufmerksam dem Unterricht. © Brandstätter/ Welthungerhilfe

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5 hours ago
In #Bangladesch ist immer noch #Monsunzeit. Vor allem betroffen sind die geflüchteten #Rohingya. Hier ein Eindruck unsere Bündnismitglieds Christoffel Blindenmission Deutschland e.V. über die aktuelle Lage vor Ort. https://t.co/PXxiLfz0rP
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1 day ago
RT @kindernothilfe: Am heutigen Welttag der humanitären Hilfe fordern wir gemeinsam mit @DasBuendnis: Seenothelfer dürfen nicht zur Zielsch…
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2 days ago
Humanitäre Helferinnen und Helfer leisten in Notsituationen eine unverzichtbare Arbeit - sie dürfen dabei niemals zur Zielscheibe werden. #NotATarget #worldhumanitarianday #WelttagDerHumanitärenHilfe
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4 days ago
Es ist nur ein erster Schritt, dass die #Aquarius diesmal wieder in einem Hafen anlegen konnte. Es braucht jedoch eine langfristige und verbindliche europäische Lösung für alle Menschen, die über das Mittelmeer fliehen. #Seebrücke https://t.co/TJnbMyF6Yp
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6 days ago
RT @_Seebruecke_: Nach mehrtägiger Irrfahrt kann die #Aquarius in Malta einlaufen. Eine Erleichterung für den Moment - dennoch: Nichts ist…
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Spendenaufruf in der ARD

Bei großen Katastrophen und Krisen vereinbart Bündnis Entwicklung Hilft Medienkooperationen für gemeinsame Spendenaufrufe. Zurzeit unterstützt die ARD sowohl den Spendenaufruf für die Hilfe in Afrika und im Jemen, als auch den für die Hilfe für Rohingya.

WeltRisikoBericht
Analyse und Ausblick 2017

Die Verwundbarkeit der Länder weltweit gegenüber extremen Naturereignissen ist geringer geworden. Die Menschen sind im Durchschnitt besser für Naturgefahren wie Wirbel­stürme oder Erdbeben gerüstet als noch vor fünf Jahren. Zu diesem Ergebnis hat die Gesamtanalyse des WeltRisikoIndex der Jahre 2012 bis 2016 geführt.

Zur Website vom  WeltRisikoBericht

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