Indonesien: Erdbeben und Tsunami

Ein Überlebender versucht nach der Verwüstung durch den Tsunami in Palu noch Brauchbares aus den Trümmern zu retten. © JEWEL SAMAD/AFP/Getty Images
Die Erdbeben und der Tsunami haben ganze Dörfer an Nordwest-Küste verwüstet. © ACTED/ Welthungerhilfe
Zerstörung im Bezirk Sigi der Insel Sulawesi nach demTsunami am 28. September 2018 © Khadafi Badjerey und Yunardin/Misereor
Überlebende des Erdbebens in provisorischen Unterkünften außerhalb der Stadt Palu © Irwan Firdaus/Oxfam
Freiwillige vom medico-Partner MOSINTUWU verteilen Essen an die Überlebenden im Katastrophengebiet. © Lian Gogali/medico international

Ende September erschütterten zwei starke Erbeben die indonesische Insel Sulawesi. Sie lösten einen Tsunami mit bis zu sechs Meter hohen Wellen aus. Sie hinterließen Zerstörung und Verzweiflung. Besonders schwer betroffen sind die Stadt Palu und die Region Donggala in der Provinz Zentral-Sulawesi. Mehr als 1.900 Menschen kamen ums Leben. Viele sind verletzt oder werden noch vermisst. 48.000 Menschen mussten in Notunterkünfte fliehen. Die Nahrungsmittel und Medikamente werden knapp, die Straßen sind verwüstet und werden von Erdrutschen blockiert. An mehreren Orten ist die gesamte Stromversorgung und Telekommunikation zusammengebrochen. Insgesamt benötigen fast 200.000 Menschen Hilfe.

Unsere Mitglieder und ihre lokalen Partnerorganisationen sind auf Sulawesi aktiv und ermitteln derzeit, wo der Bedarf am größten ist. Das ganze Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht überschaubar. Die Bündnis-Mitglieder und ihre lokalen Partner verteilen Trinkwasser, Nahrungsmittel und Hygieneartikel. Sie leisten dringend notwendige erste Hilfe und unterstützten die Suche nach Vermissten. Zudem werden geschützte Bereiche für Kinder geschaffen, in denen sie sich in sicherer Umgebung erholen können.

 

Indonesien

Bevölkerung: 261 Mio Einwohner (2016 erwartet)
Fläche: 1.904 Tsd. km²

Human Development Index 2017: 0,694 (mittel)
Welthungerindex 2017: 22 (ernst)

WeltRisikoIndex (Analyse 2017)

Risiko: 10,49 % (sehr hoch)

Exposition: 19,36 % (sehr hoch)

Vulnerabilität: 54,19 % (hoch)

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In errichteten Großküchen können Betroffene ihre Mahlzeiten zubereiten und das Erlebte gemeinsam aufarbeiten. © medico international

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Schüler in Naibala, Kenia, folgen an neuen Tischen für ihre Klassenräumen aufmerksam dem Unterricht. © Brandstätter/ Welthungerhilfe

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Spendenaufruf in der ARD

Bei großen Katastrophen und Krisen vereinbart Bündnis Entwicklung Hilft Medienkooperationen für gemeinsame Spendenaufrufe. Zurzeit unterstützt die ARD sowohl die Spendenaufrufe nach dem Tsunami in Indonesien und für die Hilfe in Afrika und im Jemen.

WeltRisikoBericht
Analyse und Ausblick 2017

Die Verwundbarkeit der Länder weltweit gegenüber extremen Naturereignissen ist geringer geworden. Die Menschen sind im Durchschnitt besser für Naturgefahren wie Wirbel­stürme oder Erdbeben gerüstet als noch vor fünf Jahren. Zu diesem Ergebnis hat die Gesamtanalyse des WeltRisikoIndex der Jahre 2012 bis 2016 geführt.

Zur Website vom  WeltRisikoBericht

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