Indonesien: Erdbeben und Tsunamis

Ein Überlebender versucht nach der Verwüstung durch den Tsunami in Palu noch Brauchbares aus den Trümmern zu retten. © JEWEL SAMAD/AFP/Getty Images
Die Erdbeben und der Tsunami haben ganze Dörfer an Nordwest-Küste verwüstet. © ACTED/ Welthungerhilfe
Zerstörung im Bezirk Sigi der Insel Sulawesi nach demTsunami am 28. September 2018 © Khadafi Badjerey und Yunardin/Misereor
Überlebende des Erdbebens in provisorischen Unterkünften außerhalb der Stadt Palu © Irwan Firdaus/Oxfam
Freiwillige vom medico-Partner MOSINTUWU verteilen Essen an die Überlebenden im Katastrophengebiet. © Lian Gogali/medico international

Ein Tsunami hat in der Nacht vom 22. auf den 23. Dezember in der Meerenge zwischen Sumatra und Java verheerende Schäden angerichtet. Nach Behördenangaben wurden durch die Flutwelle mehr als 400 Menschen getötet und mindestens 9000 weitere verletzt.

Erst Ende September 2018 hatten zwei starke Erbeben einen Tsnunami auf der Insel Sulawesi ausgelöst. Mehr als 1.900 Menschen kamen ums Leben. 48.000 Menschen mussten in Notunterkünfte fliehen. Insgesamt benötigten fast 200.000 Menschen Hilfe. Inzwischen ist der Wiederaufbau gestartet.

Unsere Mitglieder und ihre lokale Partnerorganisationen leisten auf Sulawesi und in den Küstenregionen entlang der Meerenge zwischen Java und Sumatra Nothilfe für die Betroffenen. Sie verteilen Trinkwasser, Nahrungsmittel, Hygieneartikel sowie weitere Hilfsgüter und unterstützen die Aufräumarbeiten. Zudem wurden auf Sulawesi geschützte Bereiche für Kinder geschaffen, in denen sie sich in sicherer Umgebung erholen können. In Java und Sumatra wird außerdem ein Katastrophenschutztraining für Gemeindevertreter*innen gefördert.

Indonesien

Bevölkerung: 258,25 Mio Einwohner (2016)
Fläche: 1.904 Tsd. km²

Human Development Index 2017: 0,694 (mittel)
Welthungerindex 2017: 22 (ernst)

WeltRisikoIndex 2018

Risiko: 10,36 % (hoch)

Exposition: 20,57 % (sehr hoch)

Vulnerabilität: 50,38 % (hoch)

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In den von den Erdbeben und dem Tsunami betroffenen Gebieten auf Sulawesi erhalten die Menschen Trinkwasser und Nahrungsmittel © Bina Desa/ Misereor

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Schüler in Naibala, Kenia, folgen an neuen Tischen für ihre Klassenräumen aufmerksam dem Unterricht. © Brandstätter/ Welthungerhilfe

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Auch mehr als 3 Wochen nach dem verheerenden #Tsunami zwischen #Sumatra und #Java, unterstützen unsere Mitglieder @BROT_furdiewelt, @nothilfe und @Misereor weiterhin ihre lokalen Partner bei den Hilfsmaßnahmen vor Ort. Erfahre mehr unter: https://t.co/0MjfXi9XbD #Indonesien
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RT @PlanGermany: Zu unserer #Projektarbeit in #weltweit 51 Ländern gehören auch unsere #Kinderclubs. Was die Kinder da machen und lernen, s…
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Sei am 19. Januar dabei, wenn @BROT_furdiewelt und @Misereor mit vielen anderen in Berlin für Veränderungen in der Agrarpolitik demonstrieren! #EssenIstPolitisch #WHES #WHES19 @WirHabenEsSatt2
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Das Leben in den Berggebieten von #Tadschikistan ist hart- in Folge des #Klimawandels. Die @Welthungerhilfe unterstützt ein Projekt zur effizienten Ressourcennutzung. Dies ist nicht nur nachhaltig, sondern verbessert die Lebensbedingungen #entwicklunghilft https://t.co/4Jqhz4GRZ8

WeltRisikoBericht 2018

Der WeltRisikoBericht 2018 ist online – dieses Jahr mit dem Fokus Kinderschutz und Kinderrechte. Der Bericht wird gemeinsam vom Bündnis Entwicklung Hilft und dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht, herausgegeben. Der WeltRisikoBericht enthält den WeltRisikoIndex, der für 172 Länder Welt das Katastrophenrisiko angibt.

Zur Website vom  WeltRisikoBericht

Spendenaufruf in der ARD

Bei großen Katastrophen und Krisen vereinbart Bündnis Entwicklung Hilft Medienkooperationen für gemeinsame Spendenaufrufe. Zurzeit unterstützt die ARD die Spendenaufrufe für die Hilfe nach den Tsunamis in Indonesien und die Hilfe im Zuge der Hungerkatastrophen in Afrika und im Jemen.

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