Nach den Wirbelstürmen: Hilfe in Mosambik, Malawi und Simbabwe

Nach der akuten Versorgung der Betroffenen steht nun der Wiederaufbau der zerstörten Häuser im Vordergrund. © terre des hommes

Noch immer leben zehntausende Menschen in provisorischen Notunterkünften. © DAHW
In Mosambik in den Distrikten Sofala und Manice und im Distrikt Chimanimani in Simbabwe werden Kinder mit Nahrungsmitteln versorgt und von geschulten Mitarbeiter*innen psychosozial betreut. © terre des hommes
Im Distrikt Chipigne in Simbabwe ermittelt die CBM den Hilfsbedarf von betroffenen Familien und unterstützt den Wiederaufbau. © CBM
Im Distrikt Nhamatanda nordwestlich von Beira werden Nahrungsmittel verteilt. © Welthungerhilfe
Menschen tragen Hilfslieferung überflutete Straßen
Straßen waren aufgrund der Überschwemmungen für Lastwagen unpassierbar. Es dauerte dadurch länger bis die Hilfslieferungen die Menschen erreichen. © Welthungerhilfe

Auch mehrere Monate nach den heftigen Wirbelstürmen Idai und Kenneth im März und April bleibt die Lage in Mosambik, Malawi und Simbabwe katastrophal. Zehntausende Menschen leben weiterhin gedrängt in provisorischen Notunterkünften und sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Straßen, Brücken und Wasserleitungen wurden zerstört, sowie tausende Hektar Ackerflächen weggespült. Schon vor den Wirbelstürmen litten viele Menschen unter Hunger, der Verlust der Ernten hat diese Not verstärkt. Es wird dauern, bis die Menschen sich wieder selbst versorgen können. Darüber hinaus ist der Wiederaufbau sehr aufwendig und teuer. Die Menschen brauchen daher akute Nothilfe, aber auch langfristige Unterstützung.

Die Bündnis-Mitglieder und ihre lokalen Partner leisten auch weiterhin Nothilfe und versorgen Menschen mit lebensnotwendigen Hilfsgütern wie Trinkwasser, Nahrungsmittel, Hygieneartikel und Kleidung. Um Krankheiten entgegenzuwirken, erhalten sie Tabletten für die Wasseraufbereitung. Für Kinder gibt es Schutzräume mit besonderen Betreuungsangeboten. Zudem beginnt der Wiederaufbau. Die Bündnis-Mitglieder verteilen Saatgut und Werkzeuge, um die Felder neu zu bepflanzen, stellen Mittel für die Reparatur der Wasserversorgung bereit und unterstützen den Bau von stabileren Häusern.

Außerdem ist es notwendig, Hunger und Armut nachhaltig zu reduzieren, um die Widerstandsfähigkeit der Gemeinden gegen extreme Naturereignisse in der Zukunft zu stärken.

Mosambik

Bevölkerung: 25,95 Mio Einwohner (2016)
Fläche: 801.590 Tsd. km²

WeltRisikoIndex 2018

Icon Mensch rosaRisiko: 9,52 % (hoch)

Icon Blitz hellroseExposition: 13,37 % (mittel)

Icon Kreuz magentaVulnerabilität: 71,19 % (sehr hoch)

Malawi

Bevölkerung: 18,56 Mio Einwohner (2016)
Fläche: 118.484 Tsd. km²

WeltRisikoIndex 2018

Icon Mensch rosaRisiko: 8,02 % (hoch)

Icon Blitz hellroseExposition: 11,92 % (mittel)

Icon Kreuz magentaVulnerabilität: 67,27 % (sehr hoch)

Simbabwe

Bevölkerung: 14,54 Mio Einwohner (2016)
Fläche: 390.757 Tsd. km²

WeltRisikoIndex 2018

Icon Mensch rosaRisiko: 8,02 % (hoch)

Icon Blitz rosaExposition: 16,14 % (hoch)

Icon Kreuz magentaVulnerabilität: 63,36 % (sehr hoch)

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Aktuelle Meldungen

Wirbelsturm Idai hat viele Häuser in Chimoio in Mosambik stark beschädigt. Nun erhalten die Menschen Unterstützung beim Wiederaufbau ihrer Häuser. © terre des hommes

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Schüler in Naibala, Kenia, folgen an neuen Tischen für ihre Klassenräumen aufmerksam dem Unterricht. © Brandstätter/ Welthungerhilfe

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Aufmerksamkeit geht, Not bleibt! Seit schon 2 Jahren verharren tausende #Rohingya nun in überfüllten Camps in #Bangladesch. Sie brauchen #Perspektiven und vor Allem politische Lösungen, die ihnen #Menschenrechte garantieren. https://t.co/7wXBPqeIKG
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RT @Welthungerhilfe: Vor 2 Jahren wurden die #Rohingya gewaltsam vertrieben. 61 Hilfsorganisationen fordern heute die Anerkennung der Mensc…
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Geht am 24. August in Dresden mit @Unteilbar_ auf die Straße und steht ein für Solidarität statt Ausgrenzung! Denn Menschenrechte sind #unteilbar! https://t.co/YlhjoVY4cK
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Humanitäre Helfer*innen dürfen niemals zur Zielscheibe werden, denn sie leisten eine unverzichtbare Arbeit in Notsituationen. Das gilt für Angriffe auf Nothelfende in Kriegsgebieten ebenso wie für die Kriminalisierung der Seenotretter*innen im Mittelmeer.#Notatarget #FreeTheShips https://t.co/TXT5suML4W
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RT @PlanGermany: #Simbabwe leidet unter einer schweren #Nahrungsmittelkrise, die sich weiter zuspitzt. Etwa 5,5 Mio. Menschen sind betroffe…

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Das E-Paper „WeltRisikoBericht im Überblick“ gibt leicht verständlich Einblick in die Zusammenhänge zwischen extremen Naturereignissen, Klimawandel und Entwicklungszusammenarbeit. Das E-Paper basiert auf dem WeltRisikoBericht und wird jährlich aktualisiert. Es ist auch für den Schulunterricht ab der Mittelstufe geeignet.

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Spendenaufruf in der ARD

Bei großen Katastrophen und Krisen vereinbart Bündnis Entwicklung Hilft Medienkooperationen für gemeinsame Spendenaufrufe. Zurzeit unterstützt die ARD die Spendenaufrufe für die Hilfe nach Wirbelsturm Idai in Mosambik, Malawi und Simbabwe.

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