WeltRisikoBericht 2020

Weltweit sind derzeit fast 80 Millionen Menschen auf der Flucht – Tendenz steigend. Vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie beleuchtet der WeltRisikoBericht 2020 den Zusammenhang zwischen Katastrophenrisiko, Flucht und Migration. Zudem enthält der Bericht den WeltRisikoIndex, der für 181 Länder das Risiko angibt, dass dort ein extremes Naturereignis zu einer Katastrophe führt. Der WeltRisikoIndex wurde gemeinsam mit dem Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen (UNU-EHS) entwickelt und wird seit 2011 jährlich herausgegeben. Seit 2018 wird der Index vom Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum (IFHV) berechnet.

Der WeltRisikoBericht 2020 ist als Download auf www.WeltRisikoBericht.de verfügbar.

Gemeinsam gegen das Coronavirus

Kinder mit Masken sitzen auf einem Tisch.
Jugendliche aus Karatschi, Pakistan dokumentieren wie das Coronavirus ihren Alltag verändert. Das Projekt ist Teil einer Journalismus-Fortbildung, organisiert durch die terre des hommes-Partnerorganisation »Lyari's Girls‘ Café«. © Lyari's Girls‘ Café / terre des hommes
Rote Kreise auf dem Boden vor einem Geschäft dienen zur Abstandshaltungen
Rote Markierungen auf dem Boden vor einem Geschäft in Karatschi, Pakistan weisen auf die Abstandsregelungen hin. © Lyari's Girls‘ Café / terre des hommes
Brasilien_Auch Indigene trifft die Corona-Krise auf besondere Weise. Hier protestieren sie f├╝r eine bessere Gesundheitsversorgung in Bras├¡lia, M├ñrz 2019 ┬® Tiago Miotto_Cimi
Indigene Gruppen protestieren in Brasília für eine bessere Gesundheitsversorgung. © Tiago Miotto / Cimi / Misereor
Person in Schutzausrüstung klärt über Covid-19 auf.
Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe unterstützt Corona-Schulungen für Gesundheitspersonal in Afghanistan. © DAHW
Mitarbeiter verteilt Schutzmasken und Infomaterial zu Covid-19 an Arbeiterinnen in Dhaka, Bangladesch
Am Stadtrand der bangladeschischen Hauptstadt Dhaka verteilen lokale Mitarbeiter der German Doctors Atemschutzmasken und Aufklärungs-Broschüren zum Coronavirus an die in der Bekleidungsindustrie arbeitenden jungen Männer und Frauen. © German Doctors e.V.
Schriftzüge auf den Boden rufen in Bangladesch zur Ausgangssperre auf. Offiziell bezeichnet die Regierung die Sperre als landesweiten Urlaub. © Barcik / Misereor
Mitarbeiter verteilen Hygiene-Sets im Bezirk Zinda Jan in der afghanischen Provinz Herat. © terre des hommes
Mann in Schutzkleidung desinfiziert Waschräume in
Im Kampf gegen Corona desinfizieren medico-Partner in Rojava Waschräume. © Rojava Information Center / medico international
Mitarbeiter von German Doctors hält Informationsblatt zu Covid-19 hoch.
Mit einer elektronischen Rickshaw fahren lokale Mitarbeiter abgelegene Dörfer im Umland Kalkuttas an. Dort klären sie vor allem die vielen Wanderarbeiter in den Ziegeleien mittels Megafon und Flugblättern über das richtige Verhalten zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf. © German Doctors e.V.
Personal anPersonal mit Schutzmasken hinter einem Gesundheitsstand. itspersonal Besucher*innen die Vorsorgemaßnahmgegen das Corona-Virus.
Vor einem Bürgeramt in Ichhakamana in Nepal erklärt Gesundheitspersonal Besucher*innen die Vorsorgemaßnahmen gegen das Corona-Virus. © Welthungerhilfe
Kinder waschen sich Hände an Handwaschstation.
In einer Grundschule in Butembo in der DR Kongo lernen Kinder, wie sie sich zur Verhinderung von Krankheiten richtig die Hände waschen. © Brot für die Welt
Frau verteilt Broschüren an Autofahrerinnen.
Informationsmaterial klärt über das Virus und Maßnahmen zur Eindämmung auf. © Rojava Information Center / medico international
Gruppe von Menschen verteilen Handwaschanlagen.
In Sierra Leone werden in Dörfern an der Grenze Handwaschstationen aufgebaut. © Welthungerhilfe

Das Coronavirus hat die Länder des Globalen Südens erreicht und verschärft zunehmend die dort bereits existierende Krisen. Die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Folgen der Corona-Pandemie sorgen für immer mehr soziale Ungleichheiten und politische Spannungen. Zudem erschweren die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus in den Projektländern weiterhin die Versorgung der Menschen mit Medikamenten, Wasser, Seife und Nahrungsmitteln. Auch die Weiterführung von Hilfsprojekten gestaltet sich täglich schwieriger. Die Bündnis-Mitglieder und ihre lokalen Partnerorganisationen setzen sich in dieser herausfordernden Zeit dafür ein, ihre Unterstützung für Menschen in Not überall auf der Welt so gut es geht fortzuführen.

Unsere Bündnis-Mitglieder sind weiter in vielen Ländern aktiv und helfen, die Ausbreitung einzudämmen. Sie stehen in engem Austausch mit lokalen Projektpartnern und bringen Präventivmaßnahmen auf den Weg. Sie weiten Hygienemaßnahmen aus, stellen Schutzausrüstung zur Verfügung und unterstützen die Aufklärungsarbeit. Besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen erhalten Lebensmittel und Medikamente. Bitte helfen Sie im Kampf gegen das Virus und unterstützen Sie die Hilfsmaßnahmen mit Ihrer Spende.

Ihre Spende hilft

Aktuelle Meldungen

Menschen im Niger retten ihr Hab und Gut vor den schweren Überschwemmungen. © CBM/Galadima
Luftaufnahme von einem Überschwemmungsgebiet im Niger. Etwa 1,7 Millionen Menschen sind in der Sahelzone von den Überschwemmungen betroffen. © CURE

Ich möchte auf dem Laufenden bleiben!

Uns kennenlernen

Elf Hilfswerke. Ein Bündnis. Ihre Spende.

Schüler in Naibala, Kenia, folgen an neuen Tischen für ihre Klassenräumen aufmerksam dem Unterricht. © Brandstätter/ Welthungerhilfe

Elf starke Organisationen – ein Bündnis. Prävention, partnerschaftliche Zusammenarbeit, langfristige Hilfe, gebündelte Erfahrung und entwicklungspolitisches Engagement sind unsere Grundpfeiler für eine nachhaltige Entwicklung. Leben retten, akute Not lindern: Im Katastrophenfall kommt es auf schnelle und effektive Hilfe an. Das Bündnis Entwicklung Hilft kann aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit mit lokalen Partnern sicherstellen, dass alle Spenden dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden.

Alle im Bündnis vertretenen Organisationen und das Bündnis selbst tragen das DZI Spenden-Siegel, das eine transparente und effiziente Verwendung der Spendengelder garantiert. Unterstützen Sie unsere Arbeit. Jeder Beitrag hilft.

Mehr unter Über uns

Mehr Informationen

Twitter

1 day ago
Unser Mitglied @DAHW_Wue befürchtet, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der #Corona-Pandemie die Suche nach #Lepra-Neuerkrankten erschweren. Betroffene die zu spät behandelt werden können deshalb Behinderungen davontragen ⬇️ https://t.co/8pYFca9rKj
2 days ago
Die EU stellt in ihrer #Migrationspolitik in #Nordafrika politische Interessen über den Schutz von Menschenrechten. Das zeigt ein neuer Bericht von unserem Mitglied @Oxfam_DE. Der Schutz von Menschen in Not muss stärker in den Mittelpunkt gestellt werden. https://t.co/oQfFwDikTN
6 days ago
DasBuendnis Retweeted
@Welthungerhilfe: Hunderttausende Rohingya sind aus Myanmar geflohen und harren nun meist in übervollen Lagern in #Bangaldesch aus. Bei der Geberkonferenz #RohingyaConf2020 kamen gestern 507 Mio. Euro zusammen, berichtet @DeutscheWelle.

https://t.co/GM1mxxGJDr
8 days ago
Die Überschwemmungen in der #Sahelzone haben insbesondere im #Niger zu einer Verschärfung der humanitären Lage und zu einem Anstieg an internen Vertreibungen geführt. Erfahre mehr zur aktuellen Lage im Interview mit unserem Mitglied @CBM_Advocacy ➡️https://t.co/5KyQmTj5x1 https://t.co/KheDy3eIli
9 days ago
DasBuendnis Retweeted
@Welthungerhilfe: Fernab der Öffentlichkeit spielt sich in der Sahelzone eine Tragödie ab. 13,4 Millionen Menschen sind momentan von lebensrettenden Hilfsmaßnahmen abhängig, die auch weiterhin finanziell unterstützt werden müssen! Wir helfen in #Niger #Mali #BurkinaFaso.
#SahelConference #SahelNow https://t.co/ThpAM79eAo

WeltRisikoBericht 2020

Cover WeltRisikoBericht 2020

Der WeltRisikoBericht hat in diesem Jahr das Schwerpunktthema Flucht und Migration. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie werden die Zusammenhänge zwischen Flucht, extremen Naturereignissen und dem Klimawandel erläutert. Wie jedes Jahr enthält der Bericht zudem den WeltRisikoIndex, der für 181 Länder das Katastrophenrisiko infolge extremer Naturereignisse angibt.

Zur Website vom  WeltRisikoBericht

Bestellung WeltRisikoBericht 2020 | Druckexemplare

Bei großen Katastrophen und Krisen vereinbart Bündnis Entwicklung Hilft Medienkooperationen für gemeinsame Spendenaufrufe. Zuletzt unterstützte die ARD im Rahmen der Kooperation den Spendenaufruf für die Libanon-Nothilfe.

Hilfe weltweit