Nach den Wirbelstürmen: Hilfe in Mosambik, Malawi und Simbabwe

Menschen tragen Hilfslieferung überflutete Straßen
Straßen sind aufgrund der Überschwemmungen für Lastwagen unpassierbar. Es dauert dadurch länger bis die Hilfslieferungen die Menschen erreichen. © Welthungerhilfe
Menschen an Wasserstelle in Notunterkunft
In Aufnahmelagern können sich die Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen. © terre des hommes
Menschen Rettung Überschwemmung
Durch die Überschwemmungen nach Wirbelsturm Idai haben tausende Menschen in Mosambik ihr Zuhause verloren. In abgelegenen Regionen mussten Menschen tagelang ausharren und auf Rettung warten. © Plan International
Im Distrikt Nhamatanda nordwestlich von Beira wird die Verteilung von Hilfsgütern vorbereitet. © Welthungerhilfe
Im Distrikt Bikita in Simbabwe verteilt die CBM und ihr lokaler Partner Lebensmittelpakete mit Mais, Reis, Zucker, Bohnen, Erdnussbutter und Öl. © CBM

Nur wenige Wochen nach Wirbelsturm Idai hat ein schwerer Wirbelsturm erneut Mosambik getroffen. Die Lage bleibt katastrophal. Ganze Gebiete sind überflutet, Straßen und Brücken zerstört und die Strom- und Wasserversorgung ist in einigen Regionen zusammengebrochen. Hundertausende Menschen haben ihr Zuhause verloren und sind auf Unterstützung angewiesen. Besonders dramatisch ist die Situation in Zentralmosambik. Hier leben 72.000 Menschen in Aufnahmecamps. Die Felder und Ernten sind fast vollständig zerstört. Auch in Malawi und Simbabwe ist die Lage angespannt. Dort sind ebenfalls tausende Menschen in Aufnahmecamps untergebracht.

Für die betroffenen Menschen braucht es weiterhin dringend Nahrungsmittel, sauberes Wasser und Alltagsgegenstände wie Kleidung, Hygieneartikel und Kochutensilien. Zudem muss die Infrastruktur repariert werden.

Die Nothilfe für die Menschen in den von Wirbelsturm Idai stark betroffenen Regionen steht weiterhin im Vordergrund. Zusammen mit ihren lokalen Partnern verteilen Bündnis-Mitglieder Trinkwasser, Lebensmittel, Kleidung und Moskitonetze. Um Krankheiten entgegenzuwirken, erhalten die Menschen Hygieneartikel und Tabletten für die Wasseraufbereitung. Zudem leisten Gesundheitsteams medizinische Nothilfe. Für Kinder gibt es Schutzräume mit besonderen Betreuungsangeboten.

In den besser erreichbaren Gebieten verteilen die Bündnis-Mitglieder bereits Baumaterialen, damit die Menschen mit dem Wiederaufbau ihrer Häuser beginnen können. Außerdem werden Saatgut und landwirtschaftliche Geräte bereitgestellt. So können die Bauern und Bäuerinnen dort, wo überschwemmte Gebiete wieder getrocknet sind, mit dem Aussäen beginnen.

Längerfristig unterstützen die Bündnis-Mitglieder den Wiederaufbau und stärken die Gemeinschaften in der Vorsorge für zukünftige extreme Naturereignisse.

Mosambik

Bevölkerung: 25,95 Mio Einwohner (2016)
Fläche: 801.590 Tsd. km²

WeltRisikoIndex 2018

Icon Mensch rosaRisiko: 9,52 % (hoch)

Icon Blitz hellroseExposition: 13,37 % (mittel)

Icon Kreuz magentaVulnerabilität: 71,19 % (sehr hoch)

Malawi

Bevölkerung: 18,56 Mio Einwohner (2016)
Fläche: 118.484 Tsd. km²

WeltRisikoIndex 2018

Icon Mensch rosaRisiko: 8,02 % (hoch)

Icon Blitz hellroseExposition: 11,92 % (mittel)

Icon Kreuz magentaVulnerabilität: 67,27 % (sehr hoch)

Simbabwe

Bevölkerung: 14,54 Mio Einwohner (2016)
Fläche: 390.757 Tsd. km²

WeltRisikoIndex 2018

Icon Mensch rosaRisiko: 8,02 % (hoch)

Icon Blitz rosaExposition: 16,14 % (hoch)

Icon Kreuz magentaVulnerabilität: 63,36 % (sehr hoch)

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Spendenaufruf in der ARD

Bei großen Katastrophen und Krisen vereinbart Bündnis Entwicklung Hilft Medienkooperationen für gemeinsame Spendenaufrufe. Zurzeit unterstützt die ARD die Spendenaufrufe für die Hilfe nach Wirbelsturm Idai in Mosambik, Malawi und Simbabwe.

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