15. März 2024

Hilfe für die Menschen in Nahost – Spenden Sie jetzt!

Hilfe für die Menschen in Nahost – Spenden Sie jetzt!

Eine Gruppe von Menschen läuft durch Gaza. Mohammed Zaanoun/Activestills/medico international
© Mohammed Zaanoun/Activestills/medico international
Eine Gruppe von Menschen läuft durch Gaza. Mohammed Zaanoun/Activestills/medico international
© Mohammed Zaanoun/Activestills/medico international

Wir wenden uns an Sie mit einem dringenden Appell zur Unterstützung der Menschen im Nahen Osten. Die aktuelle Situation vor Ort ist sehr besorgniserregend, da sich aufgrund der Eskalation der Gewalt in Gaza die humanitäre Lage massiv verschlechtert hat.

Nach dem Angriff der radikalislamischen Terrororganisation Hamas auf jüdische Siedlungen in Israel Anfang Oktober 2023, bei dem mehr als 1.300 Menschen getötet, verletzt oder entführt wurden, eskaliert die Gewalt im Nahen Osten weiter. Als Reaktion auf den tödlichen Überfall greift die israelische Armee seit bald acht Monaten Ziele im Gazastreifen an. In Gaza lebten bis Ausbruch des Krieges rund 2,2 Millionen Menschen auf einer Fläche, die weniger als die Hälfte Hamburgs ausmacht.

Diese Menschen erleben zurzeit eine humanitäre Katastrophe, für die Zivilbevölkerung gibt es keine sicheren Orte mehr. Die Infrastruktur ist stark beschädigt und es mangelt an grundlegenden Versorgungsgütern wie Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser und Medikamenten. Die Zahl der Opfer steigt kontinuierlich, zuletzt auf mehr als 35.000 Tote und 79.000 Verletzte. Etwa 75% der Bevölkerung,1,7 Millionen Menschen, sind mittlerweile aus ihren Häusern und Wohnungen in andere Teile der Region oder in Nachbarländer geflohen. Tausende Wohneinheiten wurden zerstört, die Mehrheit der Krankenhäuser im Gazastreifen sind nicht mehr betriebsfähig. Ein Viertel der Menschen im Gazastreifen ist nach UN-Angaben vom Hungertod bedroht und die gesamte Bevölkerung ist von Ernährungsunsicherheit betroffen.

Nachdem sich die Versorgungslage im Norden des Gazastreifens immer weiter verschlechtert hat, mussten unzählige Menschen in den Süden Richtung Rafah fliehen. Doch auch dort ist die Sicherheitslage massiv bedroht. Es gibt im Gazastreifen keinen sicheren Ort mehr, an den die Menschen flüchten können.

Wie geht die Hilfe weiter?

Bündnis-Mitglieder Brot für die Welt, Christoffel-Blindenmission, Kindernothilfe, medico, Misereor, Plan International, terre des hommes und Welthungerhilfe sowie das assoziierte Mitglied Oxfam sind mit ihren Partnerorganisationen sowohl in Gaza als auch in den Nachbarländern aktiv und leisten unter schwierigsten Bedingungen humanitäre Hilfe.

Ihr Fokus liegt dabei auf der Lieferung und Versorgung mit Lebensmittel, Hygieneprodukten und medizinischem Material. Auch psychologische Betreuung, besonders für Kinder und Jugendliche, gehört dazu. Damit unsere Teams den betroffenen Menschen weiterhin zur Seite stehen und deren Leid lindern können, brauchen wir Ihre Unterstützung.

medico international unterstütze bereits vor dem Krieg unter anderem die Mayasem Association for Culture and Arts, welche ein Kulturzentrum in der zweit größten Stadt im Gazastreifen unterhielt. Nachdem auch sie nach Rafah flüchten mussten, begannen sie sich neu zu organisieren und richteten eine Suppenküche ein. Mit aller Kraft versuchen sie die Versorgung aufrecht zu erhalten.
Die Menschen in Gaza sind auf die Hilfe von lokalen Organisationen vor Ort angewiesen. Durch die Einfuhrbeschränkungen sind die Menschen immer mehr auf Hilfe angewiesen. Mit Ihrer Unterstützung können unsere Partner weiterhin helfen.

Ihre Spende macht einen Unterschied. Sie trägt dazu bei, dass Nahrung und Wasser zu den Menschen gebracht wird. Sie trägt dazu bei, medizinische Versorgung für die Kranken und Verletzten bereitzustellen. Sie trägt dazu bei, Hoffnung in eine scheinbar hoffnungslose Situation zu bringen.

Bitte spenden Sie heute. Jeder Euro zählt.

Vielen Dank für Ihre Großzügigkeit und Unterstützung.

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