[vc_row][vc_column][vc_column_text]Mit bis zu 185 Kilometern pro Stunde hat der Zyklon „Amphan“ Bangladesch und die indischen Westbengalen erreicht und dabei große Schäden hinterlassen.

Die Anzahl der Toten ist, laut Medienberichten, auf mindestens 80 gestiegen. Besonders schwer traf es die 15-Millionen-Einwohner Stadt Kolkata. Tausende Häuser sind zerstört, in weiten Teilen kam es zu Stromausfällen und die Straßen sind überflutet. Das ganze Ausmaß der Schäden kann erst in den kommenden Tagen abgeschätzt werden. Der Sturm wird als einer der schlimmsten der letzten 20 Jahre bewertet.

Sowohl in Indien als auch Bangladesch wurden vor Ankunft des Zyklons rund drei Millionen Menschen in Notunterkünften in Sicherheit gebracht. Die Sorge, sich dort mit dem Coronavirus anzustecken, ist groß. Die Infektionszahlen steigen, trotz strenger Ausgangssperren, in beiden Ländern.

Ausläufer des Sturms trafen auch das weltweit größte Geflüchtetencamp Cox’s Bazar in Bangladesch. Die Menschen vor Ort versuchen verzweifelt, die Wassermassen unter Kontrolle zu bringen. Laut UN-Angaben sind dort bislang keine Todesfälle zu verzeichnen. Unsere Mitgliedsorganisationen waren bereits vor Ankunft des Sturms in Alarmbereitschaft und stehen in engem Kontakt mit den örtlichen Behörden und Partnerorganisationen. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]