Hungerkrisen – eine Folge von Gewalt und Dürre

Kinder im Flüchtlingslager Dolo Ado in Äthiopien. Für jüngere Kinder zwischen fünf und elf Jahren organisiert der äthiopische Partner von Brot für die Welt Notschulen, die rund 1.800 Kindern Lernmöglichkeiten und Abwechslung im tristen Flüchtlingsalltag bieten. © Roman Farkas/Brot für die Welt/Diakonie Katastrophenhilfe

Eine stillende Mutter in einem Krankenhaus nahe der Stadt Burao in Somaliland. Kinder und schwangere Frauen leiden am meisten unter der Dürre. Die Kindernothilfe engagiert sich mit Wassertransporten, Nahrungsmittelversorgung und Hygieneschulungen für die Bevölkerung. © Angelika Böhling/Kindernothilfe
Dürre in Somaliland, ein verendetes Schaf in der Nähe der Stadt Borama. © Alex Getmann/Justfilms/Welthungerhilfe
Die Welthungerhilfe verteilt in Idhanka in Somaliland Frischwasser an die Bevölkerung. © Alex Getmann/Justfilms/Welthungerhilfe
In Idhanka in Somaliland unterstützt die Welthungerhilfe die Bevölkerung mit der Verteilung von Nahrungsmitteln. © Alex Getmann/Justfilms/Welthungerhilfe

In Ostafrika, Nigeria, Niger und dem Yemen droht eine der schlimmsten Hungerkatastrophen der vergangenen Jahrzehnte. Seit 2015 und verstärkt durch die Auswirkungen des El-Niño-Phänomens erleben viele Regionen anhaltende Dürreperioden. Infolge dieser und des chronischen Wassermangels können die Menschen ihre Felder nicht mehr bestellen, Nutztiere verenden und Ernten fallen aus. Die Menschen werden dazu gezwungen, auf unsichere Wasserquellen zurückzugreifen. Der Anstieg von Durchfallerkrankungen wie Cholera ist die Folge.

Die acht Bündnis-Mitglieder sind mit unterschiedlichen Hilfsmaßnahmen im Jemen, Kenia, Niger, Nigeria, Simbabwe und am Horn von Afrika aktiv. Gemeinsam mit ihren lokalen Partnerorganisationen leisten sie akute Überlebenshilfe für Mensch und Tier. Sie versorgen die Menschen mit dringend benötigten Hilfsgütern: Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Hygieneartikeln wie Seife. Gleichzeitig stärken die Bündnis-Mitglieder mit längerfristigen Projekten die Widerstandsfähigkeit von Gemeinschaften gegenüber Dürreperioden.

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Überflutungen nach den starken Regenfällen in Freetown, Sierra Leone © Welthungerhilfe
Eine Mutter mit ihrer Tochter im Flüchtlingslager Zilkan, 60 Kilometer entfernt von Duhok. © Stanislav Krupar/Welthungerhilfe

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Unterricht in provisorischer Schule nach dem Erdbeben in Haiti. © Jakob Studnar/Kindernothilfe

Elf starke Organisationen – ein Bündnis. Prävention, partnerschaftliche Zusammenarbeit, langfristige Hilfe, gebündelte Erfahrung und entwicklungspolitisches Engagement sind unsere Grundpfeiler für eine nachhaltige Entwicklung. Leben retten, akute Not lindern: Im Katastrophenfall kommt es auf schnelle und effektive Hilfe an. Das Bündnis Entwicklung Hilft kann aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit mit lokalen Partnern sicherstellen, dass alle Spenden dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden.

Alle im Bündnis vertretenen Organisationen und das Bündnis selbst verfügen über das DZI-Spendensiegel, das eine transparente und effiziente Verwendung der Spendengelder garantiert. Bei großen Katastrophen und Krisen kooperiert das Bündnis Entwicklung Hilft mit der ARD und weiteren Medienpartnern. Unterstützen Sie unsere Arbeit. Jeder Beitrag hilft.

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7 hours ago
RT @Welthungerhilfe: Unsere Kollegen in #SierraLeone starten zur Stunde Hilfsmaßnahmen. Infos folgen. https://t.co/3oOOlrlMQe
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8 hours ago
Schwere Schäden durch heftige Regenfälle in #SierraLeone. Unsere Mitgliedsorganisationen leisten bereits Hilfe: https://t.co/01lI91G9gk https://t.co/ex4IjrsbiB
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9 days ago
#Mossul ist zurückerobert. Doch der IS hat selbst auf dem Rückzug nachhaltig Schaden angerichtet. https://t.co/Wc4GufVgep #entwicklunghilft https://t.co/PcvaQSmPlz
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10 days ago
Unser Mitglied @nothilfe unterstützt die Kooperativen Cecosesola, die in Venezuela unverzichtbare Arbeit leisten. https://t.co/44Qjstf7JC https://t.co/uSH10zCoSR
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11 days ago
#Dürre-Katastrophe in #Ostafrika und im #Jemen: In verwundbaren Gesellschaften droht eine Spirale von Hunger und Katastrophen. https://t.co/3JCQXmWOUg
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WeltRisikoBericht 2016

Wie hängt das Katastrophenrisiko eines Landes mit der gesellschaftlichen Situation zusammen? Welchen Einfluss haben Faktoren wie Regierungsführung, Qualität des öffentlichen Gesundheitssystems, Umweltsituation und Bildungsniveau auf die Gefährdung eines Landes durch Naturkatastrophen?

Der WeltRisikoBericht versucht, Antworten auf diese Fragen zu geben. Der WeltRisikoBericht enthält den vom Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen erstellten WeltRisikoIndex. Der Index gibt für 171 Länder weltweit das Risiko an, Opfer einer Katastrophe in Folge von extremen Naturereignissen zu werden.

Zur Website vom  WeltRisikoBericht

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